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newsletter 07/2014

Unsere Themen:

1. Kunden

- oekom research unterstützt neuen Nachhaltigkeitsindex Finvex Ethical & Efficient Europe 30

- Niederösterreichische Vorsorgekasse AG nutzt Nachhaltigkeitsanalysen von oekom research

2. oekom Services

- Weißes Haus würdigt gemeinsames Projekt von PwC und oekom research zu Wasserrisiken

3. Global Challenges Index

- Global Challenges Index: Mehr als 250 Millionen Euro investiert

- Wechsel im Beirat des Global Challenges Index

4. Markt

- Markt für nachhaltiges Investment in Australien und Neuseeland: starkes Wachstum bei starker Performance

- Mehr institutionelle Anleger setzen auf Nachhaltigkeit

- Weltkirchenrat setzt Unternehmen mit fossilen Geschäftsmodellen auf Schwarze Liste

- Engagement-Aktivitäten von CRIC: Eigenanlagen der DAX-Unternehmen

5. Initiativen

- Definition verantwortlich Investierender

6. Veranstaltungen

- 11. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit

- UNEP FI / VfU Roundtable 2014

- Zertifikatsstudiengang: Zertifizierter Experte für verantwortliches Investieren



1. Kunden

oekom research unterstützt neuen Nachhaltigkeitsindex Finvex Ethical & Efficient Europe 30

Die in Brüssel ansässige Finvex Group hat in Zusammenarbeit mit oekom research den Nachhaltigkeitsindex Finvex Ethical & Efficient Europe 30 aufgelegt. Er umfasst insgesamt 30 europäische Unternehmen, die in einem zweistufigen Verfahren aus den nach Marktkapitalisierung größten europäischen Unternehmen ausgewählt werden. In einem ersten Schritt werden durch oekom research die Aktiengesellschaften identifiziert, die nach Analyse von oekom research in ihren Branchen zu den besonders nachhaltig agierenden Unternehmen zählen und daher mit dem oekom Prime Status ausgezeichnet werden. Zusätzlich müssen die Unternehmen strengen Ausschlusskriterien genügen.

Die so ausgewählten Aktien werden von Finvex in einem zweiten Schritt im Hinblick auf ihre Liquidität und ihr Risiko analysiert. Dabei werden im Rahmen eines von Finvex entwickelten und bereits bei anderen Indizes erprobten Modells unter anderem die Volatilität und mögliche Korrelationsrisiken betrachtet. Jeweils am Anfang des Monats wird so die Zusammensetzung des Index überprüft.

„Diese Kombination von strengen Nachhaltigkeitskriterien und einem erwiesenermaßen erfolgreichen Risikomanagement zeichnet den Index aus“, erläutert Benedict Peeters, CEO von Finvex, das Konzept des Finvex Ethical & Efficient Europe 30. „Die Ausschlusskriterien haben wir in Zusammenarbeit mit oekom research so definiert, dass sie unter anderem den Anforderungen kirchlicher Investoren in besonderem Maße genügen.“

Die Société Générale hat auf Basis des Index eine strukturierte Anleihe konzipiert, die Ende August 2014 emittiert wird. „Die E-Anleihe ermöglicht es dem Anleger, indirekt in den Nachhaltigkeitsindex zu investieren und bei einem Kapitalschutz von 95 Prozent an einer steigenden Wertentwicklung des Index teilzuhaben“, erläutert Philip Piltz, Leiter Retail & Private Banks Distribution, Deutschland & Österreich, von der Société Générale das Prinzip der Anleihe. Das Produkt richtet sich an Anleger, die dem Nachhaltigkeitsindex während der Laufzeit von rund sieben Jahren Kurszuwächse zutrauen, ihren maximalen Verlust bei einer fallenden Wertentwicklung des Basiswertes jedoch auf fünf Prozent begrenzen wollen. Die Anleihe (ISIN: DE000A1UN6B8) ist in Deutschland und Österreich für den Vertrieb zugelassen.

Kontakt:
Benedict Peeters, CEO, Finvex Group, Tel: +32/(0)2 514 9502, E-Mail: bp@finvex.com, www.finvex.com

Philip Piltz, Leiter Retail & Private Banks Distribution, Deutschland & Österreich, Société Générale, Tel: +33/(0)1 4213 3734, E-Mail: philip.piltz@sgcib.com, http://de.solutions.sgcib.com


Niederösterreichische Vorsorgekasse AG nutzt Nachhaltigkeitsanalysen von oekom research

Die Niederösterreichische Vorsorgekasse setzt auf ein detailliertes Nachhaltigkeitskonzept, das sie auch bei ihren Investmententscheidungen umsetzt. Bei der Kapitalanlage werden Nachhaltigkeitskriterien systematisch angewendet, um damit einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung und für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft sowie die langfristige Veranlagung der Kundengelder zu leisten. Die Auswahl der Titel erfolgt auf Basis der Analysen von oekom research.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in unserem Portfolio dazu beiträgt, Risiken zu minimieren und somit Erträge langfristig zu sichern“, stellt Mag. Florian Urban, Vorstandsmitglied der Niederösterreichischen Vorsorgekasse, fest. „Die fundierten Analysen von oekom research sowie eine breite Verankerung des Themas Nachhaltigkeit auf allen Ebenen unserer Organisation unterstützen uns bei der Einhaltung unserer hohen Standards.“

Die Niederösterreichische Vorsorgekasse mit Sitz in St. Pölten konzentriert sich stark auf den öffentlichen Bereich. Zu den Kunden zählen Bundesländer und Gemeinden in Österreich, außerdem große österreichische Unternehmen.

Kontakt: Mag. Florian Urban, Vorstandsmitglied, Niederösterreichische Vorsorgekasse AG, Tel: +43/(0)2742/90555-7100, E-Mail: f.urban@noevk.at


2. oekom Services

Weißes Haus würdigt gemeinsames Projekt von PwC und oekom research zu Wasserrisiken

Das Weiße Haus in Washington hat ein gemeinsames Projekt von PwC und oekom research zur Identifikation und Bewertung von Wasserrisiken in der Nahrungsmittel- und Textilindustrie gewürdigt. Das im Auftrag der Principles for Responsible Investment (PRI) durchgeführte Projekt wird in einer vom Weißen Haus herausgegebenen Erklärung als Beispiel für einen zukunftsweisenden Umgang mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels dargestellt. Hintergrund der Erklärung ist die Bekanntgabe eines Projektes zur Nahrungsmittelsicherheit im Rahmen des „Climate Action Plans“ von US-Präsident Barack Obama. Das Projekt zielt unter anderem darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der globalen Nahrungsmittelerzeugung gegen die Folgen des Klimawandels zu stärken.

PwC hat die Analyse zu Wasserrisiken in der landwirtschaftlichen Zulieferkette der Nahrungsmittel- und der Textilindustrie im Auftrag der PRI, der weltweit größten Investoreninitiative für eine verantwortliche Kapitalanlage, durchgeführt. Ziel der Analyse im Rahmen des PRI Water Risk Project war es, innerhalb der beiden Branchen Unternehmen zu identifizieren, die sich besonderen wasserbezogenen und damit wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt sehen. Die Analyse dient den in den PRI organisierten institutionellen Investoren dazu, im Rahmen einer Engagement-Strategie mit den Unternehmen in einen fachlich fundierten Dialog über den Umgang mit den Risiken zu treten und so auch die eigenen Investments in die Unternehmen zu schützen.

Zur Identifikation der Risiken hat PwC seinen ESCHER-Ansatz (Efficient Supply Chain Economic & Environmental Reporting) mit den Bewertungen von oekom research kombiniert. In beiden betrachteten Branchen gehört der Umgang mit Wasser zu den wichtigen Schlüsselthemen der Nachhaltigkeit. oekom research bewertet hier die Leitlinien zum nachhaltigen Umgang mit Wasser und deren Umsetzung in den Unternehmen sowie bei ihren Zulieferern. In der Textilindustrie wurde zusätzlich analysiert, wie die Unternehmen mit dem Abwasser aus ihrer Produktion umgehen. Von 78 ursprünglich ausgewählten Unternehmen aus beiden Sektoren wurden 54 als gegenüber Wasserrisiken besonders exponiert identifiziert; diese sollen nun im Rahmen der Engagement-Strategie zu einem Dialog eingeladen werden. Die Ergebnisse der Analyse sind in den neu erschienenen PRI-Leitfaden zu „Water Risks in Agricultural Supply Chains“ eingeflossen.

Den PRI-Leitfaden finden Sie unter:
www.unpri.org/whatsnew/pri-leads-engagement-on-water-risk

Kontakt:
Dr. Matthias Retter, PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Tel: +49/(0)30/2636-3092, E-Mail: matthias.retter@de.pwc.com, www.pwc.de/de/wassermanagement

Till Jung, Director Business Development, oekom research AG, Tel: +49/(0)89/5441 84-62, E-Mail: jung@oekom-research.com, www.oekom-research.com


3. Global Challenges Index

Global Challenges Index: Mehr als 250 Millionen Euro investiert

Logo GCXInvestoren setzen immer stärker auf die Qualität des Nachhaltigkeitsindex Global Challenges Index (GCX), den die Börse Hannover in Kooperation mit oekom research entwickelt hat. Das auf Basis der GCX-Auswahl investierte Vermögen sprang zur Jahreshälfte deutlich über die Grenze von 250 Millionen Euro. Das zeigt die Auswertung der Fondsvolumina der drei Lizenzprodukte auf den Index zum 30. Juni 2014.

Der NORD/LB Asset Management Global Challenges Index Fonds ist bereits seit der Lancierung des Index im September 2007 am Markt und in einer Tranche für institutionelle (ISIN: DE000A0LGNP3) und in einer für Privatanleger (ISIN: DE000A1T7561) erhältlich. Der Investmentfonds PRIMA – Jumbo A (ISIN: LU0254565053) richtet sich vor allem an Privatanleger, die ohne Mindestanlagesumme in die GCX-Auswahl investieren wollen. Der dritte Fonds ist der Superior 6 – Global Challenges Fonds (ISIN: AT0000A0AA78) des Bankhauses Schelhammer & Schattera aus Österreich.

„Wir beobachten einen steten Anstieg bei nachhaltigen Geldanlagen, insbesondere bei der Nachfrage nach GCX-Produkten“, sagt Dr. Sandra Reich, Geschäftsführerin der Börse Hannover. „Das gibt unserem Konzept einer transparenten Aktienauswahl nach klaren Nachhaltigkeitskriterien Recht, die unabhängig und regelmäßig fortlaufend überprüft werden. Viele Marktteilnehmer halten sich mit nachhaltigen Investments nach wie vor zurück, weil sie nach einer eigenen Nachhaltigkeitsdefinition suchen. Mit dem GCX bieten wir ein fertiges Produkt und somit Orientierung. Die erfolgreiche Performance des Index belegt zudem, dass Nachhaltigkeit und Rendite sich nicht ausschließen, sondern sogar einander bedingen können.“

Weitere Informationen zum GCX finden Sie unter:
www.gc-index.com


Wechsel im Beirat des Global Challenges Index

Mit Wirkung vom 15. Juli 2014 hat die Stiftungsexpertin Berenike Wiener den für die Nachhaltigkeitsprodukte der Börse Hannover zuständigen Beirat verstärkt. Wiener leitet seit 2012 beim Bundesverband Deutscher Stiftungen das Referat Stiftungsmanagement und Corporate Sektor. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die strategische Vermögensverwaltung bei Stiftungen und die Themen nachhaltige Geldanlage und Mission Investing. Der Beirat überwacht die Einhaltung der strengen Auswahlkriterien für die Aktien im Global Challenges Index (GCX) und den Anleihen-Basket Global Challenges Corporates (GCC).

Wiener folgt auf Prof. Dr. Burkhard Küstermann, der einem Ruf an die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg gefolgt ist. Der Wissenschaftler, der zuvor an der Hochschule Osnabrück tätig war, schied im Zuge der Berufung an seinen neuen Lehrstuhl aus seinem Amt als stellvertretender Generalsekretär und Mitglied der Geschäftsleitung beim Bundesverband Deutscher Stiftungen aus.

Dem Beirat gehören neben Berenike Wiener weitere fünf Personen an: der Vorsitzende des Beirats Dr. Rolf Krämer (Vizepräsident Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover) sowie Dr. Bernd Balkenhol (ehem. Leiter der Abteilung Social Finance der Internationalen Arbeitsorganisation IAO/ILO), Dr. Bernhard Bauske (Leiter Strategische Unternehmenskooperationen, WWF Deutschland), Dr. Wolfgang Gehra (Kaufmännischer Direktor Deutsche Franziskanerprovinz) und Walther Hirche (Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung und Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission).

Weitere Informationen zum GCX finden Sie unter:
www.gc-index.com


4. Markt

Markt für nachhaltiges Investment in Australien und Neuseeland: starkes Wachstum bei starker Performance

RIAA_2014 Die Responsible Investment Association Australasia (RIAA) hat ihren neuesten Marktbericht „Responsible Investment Benchmark Report” für Australien und Neuseeland vorgelegt. Demnach ist in Australien mit Stand Ende 2013 das strenge Marktsegment „Core SRI“ im Vergleich zum Vorjahr um 51 Prozent auf 25 Milliarden Australische Dollar (etwa 17,5 Milliarden Euro) gewachsen. Der breiter gefasste Ansatz „Broad SRI“, der auch die Integration von ESG-Kriterien beinhaltet, umfasst in Australien und Neuseeland insgesamt 153 Milliarden Australische Dollar (etwa 107 Milliarden Euro).

Neben einem starken Wachstum weist der SRI-Markt in Australien und Neuseeland laut Report auch eine starke Performance auf. So konnten Nachhaltigkeitsfonds, die einen „Core SRI“-Ansatz verfolgen, gegenüber Benchmark-Indizes und einem Großteil der konventionellen Fonds für die meisten untersuchten Zeiträume eine Outperformance erreichen, beispielsweise gegenüber dem australischen Aktienindex ASX 300.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.responsibleinvestment.org/riaa-research


Mehr institutionelle Anleger setzen auf Nachhaltigkeit

Institutionelle Investoren in Deutschland berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien bei Anlageentscheidungen wieder stärker. Zu diesem Ergebnis gelangt die aktuelle Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment, für die 215 institutionelle Investoren mit einem Vermögen von rund 1,5 Billionen Euro befragt worden sind. Diese Studie untersucht jährlich die Einstellung deutscher Großanleger wie Versicherungen, Banken, Unternehmen und Pensionskassen zur nachhaltigen Kapitalanlage und fasst die Ergebnisse in einem Stimmungsindex zusammen.

Der von Professor Henry Schäfer von der Universität Stuttgart berechnete Stimmungsindex für nachhaltige Kapitalanlagen ist in diesem Jahr auf 13,4 Punkte gestiegen, ein Anstieg um acht Punkte gegenüber dem Vorjahr. In den vergangenen zwei Jahren lagen die Werte des Stimmungsindex auf einer Skala von -100 bis +100 bei 5,4 (2013) und 4,2 (2012). 56 Prozent der Befragten gaben an, nachhaltige Investmentkriterien in der Kapitalanlage zu berücksichtigen, im Vorjahr waren es 48 Prozent. Dabei stellen für Investoren die Werte des eigenen Hauses und die Anlagerichtlinien die wichtigsten Beweggründe für die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien dar. So sind diese Motive für 81 Prozent bzw. 67 Prozent der Befragten besonders wichtig. Die Verbesserung des Risikomanagements spielt für 54 Prozent eine zentrale Rolle.

Bei der Umsetzung nachhaltiger Investmentstrategien setzen die deutschen Großanleger mit 84 Prozent nach wie vor in erster Linie auf Ausschlusskriterien. In der Rangfolge der wichtigsten Verfahren folgen das negative Screening (78 Prozent), das positive Screening (75 Prozent) sowie der Best-in-Class-Ansatz (58 Prozent). Das aktive Aktionärstum zählt mit 36 Prozent der Nennungen inzwischen ebenfalls zu den gängigen Verfahren.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://unternehmen.union-investment.de


Weltkirchenrat setzt Unternehmen mit fossilen Geschäftsmodellen auf Schwarze Liste

Der Ökumenische Rat der Kirchen hat beschlossen, seine Kapitalanalagen aus Firmen abzuziehen, die ihre Geschäfte mit fossilen Brennstoffen machen. Dies lässt sich einem neuen Bericht des finanzpolitischen Komitees des Kirchenrates entnehmen. Demzufolge ist das Komitee bei der Diskussion der Kriterien für ethisches Investment, die der Weltkirchenrat bei seinen Geldanlagen berücksichtigen soll, zum Ergebnis gekommen, dass Unternehmen mit einem fossilen Geschäftsmodell ab sofort auf die Liste unethischer Investments aufgenommen werden sollen. Zu den Geschäftsbereichen, die der Weltkirchenrat bereits vom Investment ausschließt, gehören Waffen, Atomenergie und Grüne Gentechnik.

Der Weltkirchenrat vertritt gegenwärtig knapp 350 Mitgliedskirchen mit weltweit mehr als 500 Millionen Gläubigen in über 110 Ländern.

Den Bericht des finanzpolitischen Komitees des Kirchenrates finden Sie unter:
http://thinkprogress.org/wp-content/uploads/2014/07/GEN_FIN06_APPROVED_Report_Finance_Policy_Committee.pdf


Engagement-Aktivitäten von CRIC: Eigenanlagen der DAX-Unternehmen

Als Plattform zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit in der Geldanlage tritt die Investorenvereinigung CRIC in einen konstruktiven Dialog mit Unternehmen, um diese zu einem sozial verantwortlichen und ökologisch zukunftsfähigen Handeln zu motivieren. Im Zentrum der diesjährigen Engagement-Aktivitäten stehen die Eigenanlagen der DAX-Unternehmen.

In einer CRIC-internen Erhebung der allgemeinen Finanzmittel, Rückstellungen und Pensionszusagen der 30 DAX-Unternehmen hat CRIC keine Hinweise gefunden, dass die im Einflussbereich der jeweiligen Unternehmen befindlichen finanziellen Mittel nach sozialen und ökologischen Kriterien veranlagt werden. Einen Großteil dieser Mittel – den Erhebungen von CRIC auf Basis der Bilanzzahlen von 2012 zufolge handelt es sich bei den 30 DAX-Unternehmen insgesamt um ca. 300 Milliarden Euro – betreffen langfristig anzulegende Gelder für Rückstellungen und Pensionszusagen. Gerade in diesen Bereichen ist es laut CRIC ohne weiteres möglich, als Unternehmen verantwortlich zu handeln. In einem Schreiben an die DAX-Unternehmen hat CRIC diese Zusammenhänge dargelegt, um den Vorständen und Nachhaltigkeitsbeauftragten in den Unternehmen das Thema der verantwortlichen Geldanlage näher zu bringen und sie darin zu unterstützen, sich diesem Thema anzunähern.


Weitere Informationen finden Sie unter:
www.cric-online.org/aktivitaeten/engagement/engagement-newsletter


5. Initiativen

Definition verantwortlich Investierender

Unter Einbeziehung der Diskussionen und Ergebnisse der drei Fachtagungen zu investmentethischen Grundfragen, die die Investorenvereinigung CRIC 2012 und 2013 in Frankfurt durchgeführt hat, hat CRIC folgende „Definition verantwortlich Investierender“ erarbeitet: „Verantwortlich Investierende reflektieren die finanzielle und ethische Dimension ihrer Investmententscheidungen. Dabei bewerten sie die Handlungsfolgen des Investierens und ihre Motive so, dass sie ethische Ansprüche gegenüber finanziellen priorisieren.“

Während andere Definitionen darauf abzielen zu beschreiben, was ein ethisches oder nachhaltiges Geldanlageprodukt ausmacht und sich damit auf Anlageobjekte beziehen, zielt die CRIC-Definition auf das Anlagesubjekt: die Verantwortung des Investierenden.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.cric-online.org/ethischinvestieren/begriffsdefinition


6. Veranstaltungen

11. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit

Vom 23. bis 24. September 2014 findet das 11. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit (kurz: FONA-Forum) in Berlin statt. Im Fokus der Konferenz steht die Präsentation und Diskussion zum Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA³), welches 2015 veröffentlicht wird.
 Ziel der Konferenz ist es, im Dialog inhaltliche Synergien aufzuzeigen, neue Formen der zukünftigen Zusammenarbeit und Mitwirkung zu diskutieren und die Umsetzung des neuen Rahmenprogramms voranzubringen.

 Die Konferenz wird eröffnet durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka.



Weitere Informationen finden Sie unter:
www.fona.de/de/forum/2014/programm.php


UNEP FI / VfU Roundtable 2014

Welche Rolle kann eine nachhaltige Ausrichtung der Finanzinstitute spielen? Was sind die drängenden ökologischen und sozialen Herausforderungen, denen sich die Branche weiterhin stellen muss? Welchen Einfluss haben Politik und Regulierung? Diese und andere Fragen greift der diesjährige UNEP FI / VfU Roundtable mit dem Titel „License to Operate: Nachhaltigkeit der Finanzbranche – Zwischen Chance und Verpflichtung“ auf, der vom 19. bis 20. November 2014 in Frankfurt stattfindet.

Weiteren Informationen finden Sie unter:
www.vfu.de/default.asp?Menue=1&Termin=20


Zertifikatsstudiengang: Zertifizierter Experte für verantwortliches Investieren

In Kooperation mit CRIC bietet die Frankfurt School of Finance & Management den Zertifikatsstudiengang „Zertifizierter Experte für verantwortliches Investieren“ an. In drei Blockterminen im Frankfurt von Oktober 2014 bis Januar 2015 wird neben praxisorientiertem Know-how erstmals auch eine fundierte Einführung in die theoretischen Grundlagen von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage geboten. Der Zertifikatsstudiengang zielt auf Kompetenzentwicklung sowohl bei Finanzdienstleistern als auch bei Finanzverantwortlichen. Unter den Dozenten ist auch Matthias Bönning, COO/Head of Research von oekom research.

Kontakt: Thomas Kohrs, Frankfurt School of Finance & Management, E-Mail: t.kohrs@fs.de; Dr. Klaus Gabriel, CRIC, E-Mail: k.gabriel@cric-online.org


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