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newsletter 09/2014

Unsere Themen:

1. Kunden

- oekom research begleitet die Emission des ersten ESG Pfandbriefes der Münchener Hypothekenbank eG

2. oekom Services

- oekom Green Bond Services: Unterstützung bei der glaubwürdigen Platzierung hochwertiger Green Bonds

- Bundesverband Deutscher Stiftungen und oekom research veröffentlichen Leitfaden zu nachhaltigen Kapitalanlagen von Stiftungen

3. Global Challenges Index

- Global Challenges Index: Sieben Jahre nachhaltige Geldanlage mit Top-Performance

- Konica Minolta rückt in den Global Challenges Index auf

4. Markt

- Novethic SRI-Label 2014: 118 Fonds ausgezeichnet

5. Studien/Publikationen

- Neuer Bericht zu Wirtschaftswachstum und Klimaschutz

- CDP Report 2014: Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg

- Handbuch für nachhaltigkeitsorientierte Fixed-Income-Investoren

- KPMG: Wirtschaftliche und soziale Wertschöpfung verbinden

- Leitfaden zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex

6. Literaturtipps

- Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne

7. Veranstaltungen

- Sozial verantwortlich handeln - CSR im Mittelstand

- UNEP FI / VfU Roundtable 2014



1. Kunden

oekom research begleitet die Emission des ersten ESG Pfandbriefes der Münchener Hypothekenbank eG

oekom research begleitet die Emission des ersten ESG Pfandbriefes durch die Münchener Hypothekenbank eG als unabhängiger Gutachter. Mit den Erlösen aus der Emission sollen Darlehen an genossenschaftliche Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland refinanziert werden. Im Rahmen einer „Second Party Opinion“ hat oekom research die Bank bei der Konzeption der Anleihe unterstützt und die entsprechende Verwendung der Mittel überprüft.

Mit den Erlösen aus der Emission des ESG Pfandbriefes werden Maßnahmen bei insgesamt rund 200 genossenschaftlichen Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland finanziert. Dabei geht es unter anderem um den Bau von Sozialwohnungen, den Erwerb von Bestands-Immobilien zur erstmaligen Nutzung als Sozialwohnung und die energieeffiziente Sanierung von Genossenschaftswohnungen.

oekom research fungiert bei der Emission als unabhängiger Gutachter. Durch den Einbezug der „Second Party Opinion“ von oekom research will die Münchener Hypothekenbank eG sicherstellen, dass die Anleihen den hohen Qualitätsanforderungen gerade nachhaltigkeitsbezogener Investoren genügt. In dieser Rolle hat die Nachhaltigkeits-Ratingagentur die Bank zum einen bei der Konzeption der Anleihe und dabei vor allem bei der Definition strenger sozialer und umweltbezogener Kriterien für die Auswahl der zu finanzierenden Projekte unterstützt. Zum anderen überprüft oekom research, ob die Mittel tatsächlich nur in Projekte fließen, die den festgelegten Kriterien genügen.

„Wir freuen uns, dass wir mit oekom research einen äußerst professionellen Partner bei der Realisierung des Projektes zur Seite haben und Investoren ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis präsentieren können,“ sagt Rafael Scholz, Bereichsleiter Treasury in der Münchener Hypothekenbank eG.

Kontakt: Dr. Julia Haake, oekom research, Tel: +33 (0)1 73 71 61 76, E-Mail: haake@oekom-research.com


2. oekom Services

oekom Green Bond Services: Unterstützung bei der glaubwürdigen Platzierung hochwertiger Green Bonds

Seit die Weltbank im Jahr 2008 den ersten Green Bond emittiert hat, ist der Markt für diese Anleihen stark gewachsen. Green Bonds sind ein wichtiges Instrument für die Finanzierung von Projekten zum Klima- und Umweltschutz und damit gerade aus Sicht nachhaltigkeitsorientierter Investoren eine interessante Anlageform. Diese haben hohe Anforderungen an die sozialen und umweltbezogenen Standards von Green Bond-Emissionen und reagieren besonders sensibel auf den Verdacht, es könne sich bei einer Emission um Greenwashing handeln.

Eine unabhängige Überprüfung der Kriterien für die Auswahl der über die Green Bonds finanzierten Projekte sowie der tatsächlichen Mittelverwendung im Rahmen einer so genannten „Second Party Opinion“ stellt aus Sicht der Investoren sicher, dass der Green Bond ihren Anforderungen entspricht. Die Emittenten unterstützt ein solches Gutachten bei der aktiven Platzierung ihrer Green Bond-Emission insbesondere bei nachhaltigkeitsorientierten Investoren.

Die oekom Green Bond Services umfassen eine Reihe von Leistungen für die Emittenten von Green Bonds, mit denen sie die umweltbezogenen und sozialen Qualitäten ihrer Anleihe glaubwürdig belegen können. Diese reichen von der Entwicklung eines Konzepts und Rahmens für die Gestaltung der Green Bonds über die Verifikation der Mittelverwendung bis hin zur Unterstützung bei der zielgruppenspezifischen Kommunikation im Rahmen der Marktplatzierung.

Hintergrundinformationen zu grünen Unternehmensanleihen enthält das oekom Position Paper Corporate Green Bonds, das wir Ihnen gerne kostenlos zusenden.

Kontakt: Dr. Julia Haake, oekom research, Tel: +33 (0)1 73 71 61 76, E-Mail: haake@oekom-research.com


Bundesverband Deutscher Stiftungen und oekom research veröffentlichen Leitfaden zu nachhaltigen Kapitalanlagen von Stiftungen

Wie Stiftungen ihren Stiftungszweck auch bei der Kapitalanlage berücksichtigen und sogar aktiv fördern können, beschreibt ein neuer Leitfaden, den oekom research und der Bundesverband Deutscher Stiftungen gemeinsam erarbeitet haben. Der Leitfaden stellt dar, wie Stiftungen in fünf Schritten erfolgreich soziale, ökologische und kulturelle Kriterien in ihre Kapitalanlage integrieren können. Betrachtet wird unter anderem, wie sich aus dem Stiftungszweck konkrete Kriterien für die Kapitalanlage ableiten lassen, wie die Anlagerichtlinien gestaltet sein sollten und welche Strategien und Anlageprodukte es im Bereich der nachhaltigen Kapitalanlagen gibt, um die Kriterien umzusetzen. Zahlreiche Tipps und Praxisbeispiele runden den Leitfaden ab.

„Wir sehen bei den Stiftungen ein steigendes Interesse an nachhaltigen Kapitalanlagen, immer wieder aber auch Unsicherheit, wie man dieses Thema konkret angehen kann,“ erläutert Rolf D. Häßler, Stiftungsexperte bei oekom research, die Motive für die Publikation. „Der Leitfaden soll dabei helfen, diese Unsicherheit abzubauen und den Stiftungen die manifesten Vorteile einer nachhaltigen Kapitalanlage näherzubringen. Uns war es dabei wichtig, den Stiftungen einen praxisorientierten Leitfaden an die Hand zu geben, der sowohl die wichtigsten Hintergrundinformationen als auch ganz konkrete Maßnahmen für die Integration von geeigneten Kriterien in ihre Kapitalanlage enthält.“

Die Stiftungsinfo Nr. 3 „Nachhaltig investieren“ wird als Beilage der September-Ausgabe des Magazins StiftungsWelt an die Stiftungen versandt, die dem Bundesverband mitgliedschaftlich verbunden sind, und ist außerdem als Download im Mitgliederbereich der Website des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen verfügbar.

Kontakt:
Rolf D. Häßler, oekom research, Leiter Unternehmenskommunikation, Tel: +49/(0)89/544184-57, E-Mail: rolf.haessler@oekom-research.com


3. Global Challenges Index

Global Challenges Index: Sieben Jahre nachhaltige Geldanlage mit Top-Performance

Zum siebten Geburtstag seit seiner Erstnotierung am 3. September 2007 blickt der Nachhaltigkeitsindex Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover auf eine starke Performance zurück. Der Index, der 50 internationale Aktien von besonders nachhaltig orientierten Unternehmen umfasst, legte im Gesamtzeitraum um 59 Prozent zu (Stand: 26. August 2014) und brachte Anlegern der ersten Stunde damit bis heute einen größeren Wertzuwachs als zahlreiche alternative Anlageformen. Zum Beispiel brachte es der Deutsche Aktienindex (DAX) im selben Zeitraum lediglich auf ein Plus von 28 Prozent. Regelmäßig schlug der GCX seit seiner Lancierung ebenso den Euro Stoxx 50 und den MSCI World. Auch auf Jahressicht war der GCX besonders erfolgreich: In den zurückliegenden zwölf Monaten legte das Nachhaltigkeitsbarometer der Börse Hannover um 21 Prozent zu.

„Immer mehr Anleger wollen mit ihrer Geldanlage nicht nur eine angemessene Wertsteigerung erzielen. Sie wollen ihr Geld auch dort investieren, wo sinnvoll und nachhaltig damit gearbeitet wird“, sagt Hendrik Janssen, stellvertretender Geschäftsführer der Börse Hannover, die den Index gemeinsam mit oekom research initiiert hat. Das belegt die große Nachfrage nach den Produkten, mit denen Anleger von der Auswahl des GCX profitieren können: Zum 30. Juni 2014 sprang das auf der Basis der GCX-Auswahl angelegte Vermögen deutlich über die Grenze von 250 Millionen Euro.

Weitere Informationen zum GCX finden Sie unter:
www.gc-index.com


Konica Minolta rückt in den Global Challenges Index auf

Das japanische Unternehmen Konica Minolta wurde zum 19. September 2014 in den Global Challenges Index (GCX) aufgenommen. Der einst drittgrößte Kamerahersteller der Welt, der sich inzwischen auf Druck- und Kopiersysteme konzentriert, nimmt im Nachhaltigkeitsbarometer der Börse Hannover den Platz der britischen Lloyds Banking Group ein, die den strengen Auswahlkriterien nicht mehr genügt.

Die Stärken von Konica Minolta liegen unter anderem darin, dass die Sozialstandards bei wichtigen Zulieferern durch umfangreiche Maßnahmen geprüft werden und somit die Einhaltung gewährleistet wird. Ein weiterer Pluspunkt sind die unternehmensweiten Anstrengungen zur Steigerung der Transporteffizienz. Darüber hinaus erzielte das Unternehmen aus der Büroelektronik-Sparte in den Bereichen Klimaschutz und Energieeffizienz sehr gute Bewertungen. Die Lloyds Banking Group musste ihren Platz im Index insbesondere aufgrund von Strafzahlungen im Zusammenhang mit dem Skandal um die Manipulation von Interbanken-Zinsen und Missständen im Vergütungssystem für Kundenberater aufgeben.

Hintergrund des Wechsels ist das reguläre Rebalancing des GCX. Die Index-Zusammensetzung wird halbjährlich geprüft. Wenn Aktien nicht mehr den strengen, von oekom research und der Börse Hannover entwickelten Auswahlkriterien genügen, werden an ihrer Stelle neue Titel in den Index aufgenommen.

Weitere Informationen zum GCX finden Sie unter:
www.gc-index.com


4. Markt

Novethic SRI-Label 2014: 118 Fonds ausgezeichnet

novethic_label_2014 Die französische SRI-Organisation Novethic hat in diesem Jahr 118 Fonds mit ihrem SRI-Label ausgezeichnet, im Jahr 2013 waren es 110 Fonds. Damit ist nun ein Drittel der Nachhaltigkeitsfonds auf dem französischen Markt mit Novethic’s SRI-Label ausgezeichnet. Zunehmend setzt sich das Label jedoch auch außerhalb Frankreichs durch. So werden 27 Prozent der zertifizierten Fonds nicht in Frankreich gemanaged. In den vergangenen zwei Jahren wurden die Standards des SRI-Labels strenger, gleichzeitig konnten die Fondsgesellschaften jedoch ihre SRI-Strategien erfolgreich verbessern.

Das im Jahr 2009 entwickelte Label soll Anlegern eine Orientierungshilfe bei der Wahl nachhaltiger Finanzprodukte bieten. Es steht vor allem als Zeichen dafür, dass einem Fonds ein konsistenter SRI-Prozess zu Grunde liegt und er sich durch ein hohes Maß an Transparenz auszeichnet.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.novethic.com


5. Studien/Publikationen

Neuer Bericht zu Wirtschaftswachstum und Klimaschutz

Weltweites Wirtschaftswachstum und Klimaschutz können Hand in Hand gehen. Dies ist die zentrale Botschaft des Berichts „The New Climate Economy – Better Growth, Better Climate“, den die Globale Kommission für Wirtschaft und Klima im Vorfeld der Klima-Konferenz in New York präsentiert hat. Die Kommission wird geleitet vom ehemaligen mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón. Ihr gehören Wirtschaftsvertreter, ehemalige Regierungsmitglieder und Wissenschaftler an, darunter Nicholas Stern, der Autor des „Stern-Reports“ zur Ökonomie des Klimaschutzes.

Mit dem Bericht tritt die Globale Kommission Befürchtungen entgegen, zu viel Klimaschutz bremse das Wirtschaftswachstum. Die Mitglieder wollen Argumente für den Verhandlungsprozess der Vereinten Nationen liefern, damit er zu konkreten politischen Zielsetzungen und Maßnahmen zur Einschränkung des weltweiten Ausstoßes von klimaschädlichen Gasen führt.


Weitere Informationen finden Sie unter:
www.newclimateeconomy.report


CDP Report 2014: Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg

CDP_Report_2014Im September 2014 hat das CDP den Report „CDP S&P 500 Climate Change Report 2014“ veröffentlicht. Für den Bericht wurden die 500 größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen befragt. Die Initiative CDP wird getragen von 767 institutionellen Investoren, die insgesamt 92 Billionen US-Dollar verwalten.

Der Report zeigt unter anderem auf, dass Unternehmen mit einer konsistenten Klimaschutzstrategie auch wirtschaftlich erfolgreicher sind. So erzielten die beim Klimaschutz führenden Unternehmen eine um 18 Prozent höhere Eigenkapitalrendite als Unternehmen, die im CDP-Ranking schlecht abschneiden. Im Vergleich zu den Unternehmen, die ihre CO2-Emissionen und Klimastrategien gar nicht offenlegen, lag die Eigenkapitalrendite sogar um 67 Prozent höher.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.cdp.net/en-US/News/CDP%20News%20Article%20Pages/business-leadership-on-climate-action-financial-profitability.aspx


Handbuch für nachhaltigkeitsorientierte Fixed-Income-Investoren

PRI-fixed-income-guide Die Analyse von ESG-Themen (Umwelt, Soziales, gute Unternehmensführung) wie Korruption oder Klimawandel sollten Fixed-Income-Investoren als logische Ergänzung zur konventionellen Finanzanalyse betrachten, da sich dadurch Risiken leichter erkennen lassen. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen „Fixed Income Investor Guide“, den die Principles for Responsible Investment (PRI) veröffentlicht haben. Dieser Report soll Investment Managern im Bereich Fixed Income und ihren Kunden aufzeigen, wie sie ESG-Kriterien in ihren Investmentprozessen berücksichtigen können. Er basiert auf Interviews mit führenden Fixed-Income-Investoren und wurde von der PRI Corporate Fixed Income Working Group erarbeitet, an der neben Pensionskassen und Investment Managern auch oekom research teilgenommen hat.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.unpri.org/press/pri-launches-fixed-income-esg-investor-guide


KPMG: Wirtschaftliche und soziale Wertschöpfung verbinden

Durch unternehmerische Aktivitäten hervorgerufene externe Effekte wurden bisher nur unzureichend bei der Bewertung des Unternehmenswertes berücksichtigt. Neuere Gesetzgebung, zunehmender Einfluss von Stakeholdern und neue Marktdynamiken treiben die Internalisierung externer Effekte aber zunehmend voran. Während in der Vergangenheit die wirtschaftliche und gesellschaftliche Wertschöpfung von Unternehmen weitgehend getrennt voneinander betrachtet wurden, führen etwa die Globalisierung oder der Klimawandel dazu, dass sich Unternehmen stärker mit ihren externen Effekten sowie den damit verbundenen Risiken und Chancen auseinandersetzen.

Der neue Bericht „A New Vision of Value: Connecting corporate and societal value creation“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung Externalitäten im 21. Jahrhundert für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen haben. Neben einer Einführung in das Thema stellt der Bericht verschiedene Ansätze und Initiativen vor, die sich mit der Kombination wirtschaftlicher und sozialer Wertschöpfung auseinandergesetzt haben, wie z.B. die Shared Value-Initiative oder der Social Return on Investment-Ansatz.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.kpmg.com/Global/en/topics/climate-change-sustainability-services/Pages/a-new-vision-connecting-corporate.aspx


Leitfaden zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex

Die Bertelsmann Stiftung hat gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung einen Leitfaden veröffentlicht, um mittelständischen Unternehmen eine Orientierungshilfe zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) zur Verfügung zu stellen. Der Leitfaden soll aufzeigen, welche Themen und Handlungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen wesentlich sind und wie gelebte Nachhaltigkeitspraxis strukturiert dargestellt werden kann. Damit können die Unternehmen nachvollziehbar zeigen, was sie in Sachen Nachhaltigkeit leisten. Die strukturierte Darstellung ermöglicht den Vergleich mit Wettbewerbern und unterstützt bei der Steuerung des Unternehmens.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-1501FDDB-66CB1F0E/bst/hs.xsl/nachrichten_122209.htm


6. Literaturtipps

Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne

Zusammen mit Bernd Sommer legt Harald Welzer, Leiter des Centers für Transformationsdesign an der Universität Flensburg, eine Kritik an der Wachstumsgesellschaft vor und fordert ein radikales Redesign unserer Zukunftsbilder. „Was wir brauchen, ist ein komplett anderes Leben, nicht das Auswechseln altmodisch gewordener Technologien gegen andere“, so die Autoren. Das Credo einer neuen, reduktiven Moderne müsse „wiederverwenden, umnutzen, mitnutzen“ lauten. Doch wie lässt sich eine Kultur des Weniger gestalten? Was kann man aus den großen Transformationen der Vergangenheit lernen? Das Buch liefert die Vision einer Zukunft, die genügsamer wäre, aber auch stabiler und reicher an Lebensqualität durch die Befreiung von Überfluss.

Harald Welzer, Bernd Sommer (2014): Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne. oekom verlag, ISBN-13: 9783865816627; Preis: 19,95 Euro


7. Veranstaltungen

Sozial verantwortlich handeln - CSR im Mittelstand

Die Veranstaltung „Sozial verantwortlich handeln – CSR im Mittelstand“, zu der die Welthungerhilfe am 14. Oktober 2014 nach Bielefeld einlädt, bietet Einblick in die Entstehung und Umsetzung verschiedener CSR-Projekte von Unternehmenspartnern. Sie dient zudem dem Austausch mit anderen Unternehmen und Vertretern der Organisation.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.welthungerhilfe.de/spenden-helfen/unternehmen/corporate-social-responsibility.html#!/c35476


UNEP FI / VfU Roundtable 2014

Welche Rolle kann eine nachhaltige Ausrichtung der Finanzinstitute spielen? Was sind die drängenden ökologischen und sozialen Herausforderungen, denen sich die Branche weiterhin stellen muss? Welchen Einfluss haben Politik und Regulierung? Diese und andere Fragen greift der diesjährige UNEP FI / VfU Roundtable mit dem Titel „License to Operate: Nachhaltigkeit der Finanzbranche – Zwischen Chance und Verpflichtung“ auf, der vom 19. bis 20. November 2014 in Frankfurt stattfindet.

Weiteren Informationen finden Sie unter:
www.vfu.de/default.asp?Menue=1&Termin=20


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