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newsletter 08/2015

Unsere Themen:

1. Interna

- oekom Kundenbefragung 2015: weiterhin große Zufriedenheit

2. Kunden

- Deka erweitert Produktangebot um Nachhaltigkeits-ETF

3. Global Challenges Index

- Außerplanmäßiges Rebalancing: Swiss Re rückt in den GCX auf, BWT Group scheidet aus

4. Responsibility Rating

- oekom research bewertet Nachhaltigkeit in der Chemiebranche

5. Markt

- Französisches Gesetz zur Energiewende für ein grünes Wachstum

6. Studien/Publikationen

- Klimawandel Gefahr für Vermögensverwaltung weltweit

- econsense veröffentlicht Impact-Assessment-Guide

7. Veranstaltungen

- oekom research auf der PRI in Person

- Zertifikatsstudiengang: Zertifizierter Experte für verantwortliches Investieren

- Global Compact +15 EUROPE

- UNEP FI / VfU Roundtable 2015



1. Interna

oekom Kundenbefragung 2015: weiterhin große Zufriedenheit

Die Ergebnisse der oekom Kundenbefragung 2015 zeigen eine weiterhin sehr hohe Gesamtzufriedenheit der Kunden, die sich gegenüber dem Vorjahr sogar noch gesteigert hat. Alle Teilnehmer der Umfrage würden oekom research als ihren bevorzugten Research Provider weiterempfehlen. Gegenstand der Befragung waren unter anderem die Qualität der Ratings, die Serviceorientierung der oekom Mitarbeiter, die Bedeutung des internen Qualitätsmanagements und die Nutzung der verschiedenen Publikationen.

In fast allen Bereichen konnte eine deutliche Zufriedenheitssteigerung im Vergleich zur letzten Befragung im Jahr 2010 festgestellt werden. Jeweils deutlich über 90 Prozent der Befragten sind sowohl mit den Produkten als auch der Qualität der Ratings zufrieden. Hohe Zustimmungswerte wurden im Bereich Kommunikation sowie im Bereich Service erzielt und zeigen, wie sehr die hohe Transparenz und Offenheit in der Arbeitsweise von oekom research bei den Kunden wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Ebenfalls große Zustimmung bekam oekom research für die fachliche Beratung. Über 85 Prozent der Kunden beurteilen diese als sehr gut – was einer deutlichen Steigerung im Vergleich zu 2010 (damals 70 Prozent) entspricht und auch den personellen Qualitätsausbau bei oekom research unterstreicht. Dass Kunden dabei auch durchaus anspruchsvoller sind als in der Vergangenheit, wird dadurch deutlich, dass formales Qualitätsmanagement inzwischen über 90 Prozent der Befragten als wichtig bis sehr wichtig ansehen.

Die Größe und Abdeckung des von oekom research erfassten Universums und seine stetige Erweiterung werden ebenfalls von den Kunden erkannt und begrüßt. Über 90 Prozent der Befragten äußerten sich hier sehr zufrieden.

Verbesserungspotenzial gibt es nach Einschätzung der Kunden unter anderem bei der Unternehmenswebsite. Zudem zeigte die Umfrage, dass einige oekom Servicedienstleistungen wie z. B. der ESG Portfolio Check oder der Controversial Weapons Monitor noch zu wenig bekannt sind.


2. Kunden

Deka erweitert Produktangebot um Nachhaltigkeits-ETF

Die Deka hat einen neuen börsengehandelten Indexfonds aufgelegt, mit dem institutionelle Anleger gezielt in nachhaltige Unternehmen aus dem Euroraum investieren können. Der dem Deka Oekom Euro Nachhaltigkeit UCITS ETF zugrunde liegende Index setzt sich aus Firmen zusammen, die ein überdurchschnittliches Engagement in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance zeigen. Grundlage der Unternehmensbewertung ist das Nachhaltigkeitsrating von oekom research.

Für die Zusammensetzung des Referenzindex Solactive Eurozone Sustainability werden zuerst bestimmte Branchen ausgeschlossen. Dazu gehören zum Beispiel Produzenten von Waffen, Atomenergie oder Unternehmen, die Öl und Kohle fördern. Ergänzend dazu werden Unternehmen ausgeschlossen, bei denen kontroverse Geschäftspraktiken wie zum Beispiel Arbeitsrechtsverstöße verzeichnet sind. Aus dem verbleibenden Investmentuniversum wählt oekom research die Unternehmen mit Prime Status aus. Von diesen Aktiengesellschaften schaffen es die 30 größten nach Marktkapitalisierung in den Index.

Der Deka Oekom Euro Nachhaltigkeit UCITS ETF (ISIN: DE000ETFL474) ist voll replizierend und seit dem 18. August 2015 an der Deutschen Börse und an der Börse in Stuttgart gelistet. Die Erträge werden bis zu viermal im Jahr ausgeschüttet. Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 0,40 Prozent.

Kontakt: Sarah Steilen, Pressereferentin Deka-Gruppe, Tel: +49/(0)69/7147 3771, E-Mail: sarah.steilen@deka.de


3. Global Challenges Index

Außerplanmäßiges Rebalancing: Swiss Re rückt in den GCX auf, BWT Group scheidet aus

Mit Wirkung zum 4. September 2015 rückt der international agierende Rückversicherer Swiss Re in den Nachhaltigkeitsindex Global Challenges Index (GCX) auf. Der Versicherungskonzern nimmt den Platz der bislang gelisteten BWT Group / Best Water Technology ein. Aufgrund der beschlossenen Verschmelzung der BWT Group mit der nicht börsennotierten BWT Holding AG wird das Unternehmen aus dem Index genommen. Der GCX umfasst 50 internationale Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge im Nachhaltigkeitsmanagement leisten.

„Wir freuen uns, dass sich mit der Swiss Re ein Unternehmen qualifiziert hat, dessen Geschäftstätigkeit und Nachhaltigkeitsverständnis sehr gut mit der Zielsetzung des GCX übereinstimmen“, erklärt Hendrik Janssen, stellvertretender Geschäftsführer der Börse Hannover. „Das Unternehmen verfügt im Branchenvergleich über sehr gute Leitlinien und Kriterien für sein Versicherungsgeschäft, um nachhaltigkeitsbezogene Ziele zu verfolgen sowie kritische Projekte auszuschließen.“

Die Richtlinien der Swiss Re zum Versicherungsgeschäft in den Bereichen Rüstung, Öl und Gas, Bergbau, Staudämme und Forstwirtschaft legen spezifische Anforderungskriterien im Hinblick auf die Einhaltung von Menschen- und Arbeiterrechten sowie Maßnahmen zum Umweltschutz fest. Darüber hinaus zeichnet sich die Swiss Re für den GCX durch Versicherungsangebote für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sowie die Integration von ökologischen und sozialen Kriterien im Rahmen ihrer Eigenkapitalanlage aus. Zudem sind die Forschung und Produktentwicklung zu Klimawandel, demographischem Wandel und Ernährungssicherheit in Schwellenländern positiv hervorzuheben.

Für das reguläre halbjährliche Rebalancing per 18.09.2015 ergeben sich darüber hinaus keine weiteren Änderungen bei der Index-Zusammensetzung.

Weitere Informationen zum GCX finden Sie unter:

www.gc-index.com


4. Responsibility Rating

oekom research bewertet Nachhaltigkeit in der Chemiebranche

Die Bedeutung der chemischen Industrie ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Rund 20 Millionen Menschen arbeiten heute weltweit direkt oder indirekt für die Branche, die neben der Herstellung industrieller Grundchemikalien auch einige hoch spezialisierte Sparten umfasst, etwa im Bereich der Agrochemie und der Konsumgüterchemikalien. Zentrale Herausforderungen der Branche bestehen in einem allmählichen Abbau der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen sowie einer Minimierung der Gesundheits- und Umweltbelastung durch Chemikalienanwendung und -produktion.

In seiner aktuellen Branchenanalyse hat oekom research 114 Chemieunternehmen daraufhin untersucht, inwiefern sie sich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung stellen. Die beste Gesamtwertung auf einer Skala von A+ (beste Note) bis D- erzielt mit einem B- Akzo Nobel aus den Niederlanden. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen ebenfalls mit der Note B- die deutschen Unternehmen BASF und Evonik Industries. Zu den branchenspezifischen Schlüsselthemen der Nachhaltigkeit zählen unter anderem Chemikalien- und Produktsicherheit, Klimaschutz sowie Anlagen- und Transportsicherheit.

Informationen zu den Einzelergebnissen der analysierten Unternehmen erhalten Sie über einen (kostenpflichtigen) Zugang zu unserer Benchmarking Datenbank ORBIT. Einen Überblick über die Ergebnisse der Branchenuntersuchung bietet außerdem der oekom Industry Focus, den Sie kostenfrei bei uns bestellen können.

Kontakt: Christopher Knapp, Manager Client Relations, oekom research, Tel: +49/(0)89/ 544184-67, E-Mail: knapp@oekom-research.com


5. Markt

Französisches Gesetz zur Energiewende für ein grünes Wachstum

Ende Juli 2015 ist das französische Gesetz zur Energiewende für ein grünes Wachstum verabschiedet worden. Mit dem Gesetz (transition énergétique) will Frankreich den Verbrauch von Energie bis 2030 um 20 Prozent gegenüber 2012 senken, bis 2050 sogar um 50 Prozent. Neben vielen Veränderungen für Verbraucher und Unternehmen beinhaltet das neue Gesetz auch Passagen, die für Anleger relevant sind.

Der § 173 des Gesetzes (vormals Artikel 48) schreibt institutionellen Investoren vor, in ihren Jahresberichten auch Angaben zu finanziellen Risiken, die mit den Auswirkungen des Klimawandels zusammenhängen, zu veröffentlichen. Hier soll vor allem der Ausstoß der Treibhausgase gemessen werden, der mit ihren Investments verbunden ist. Anleger müssen ebenso angeben, welche Maßnahmen sie ergreifen, um diese Risiken zu minimieren. Zudem sollen sie sichtbar machen, welche Auswirkungen die Unternehmenstätigkeit – einschließlich der Nutzung der hergestellten Produkte und Services – auf den Klimawandel hat. Darüber hinaus sollen Investoren ihre Anleger darüber informieren, wie sie mit den ESG-Kriterien innerhalb ihres Investitionsentscheidungsprozesses umgehen und welche Mittel eingesetzt werden, um zur Finanzierung der Energiewende beizutragen. Stichtag für die Umsetzung dieser Anforderungen ist der 31. Dezember 2016.

Den Wortlaut des Gesetzes finden Sie unter:
www.legifrance.gouv.fr/eli/loi/2015/8/17/DEVX1413992L/jo#JORFARTI000031045547


6. Studien/Publikationen

Klimawandel Gefahr für Vermögensverwaltung weltweit

Economist_Intelligence_Unit_2015.jpg Laut dem aktuellen Report „The cost of inaction: Recognising the value at risk from climate change“ der Economist Intelligence Unit stellt der Klimawandel für Vermögensverwalter eine enorme Bedrohung dar. Laut den Berechnungen des unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituts der Economist Group könnten dem Kapitalmarkt Verluste in Höhe von weltweit insgesamt 4,2 Billionen US-Dollar entstehen, falls dem Klimawandel nicht rechtzeitig Einhalt geboten wird. Auch wenn sich dieser in Form von Überschwemmungen oder Dürren vor allem in bestimmten Regionen auswirkt, würden sich solche Folgen des Klimawandels allgemein auf die gesamte globalisierte Weltwirtschaft niederschlagen. Dadurch stehen Vermögensverwalter vor der großen Herausforderung, nicht in vom Klimawandel betroffene Assets zu investieren. Dazu sei es notwendig, die jeweiligen klimabezogenen Risiken abzuschätzen und Maßnahmen zu ergreifen, diese zu meiden.

Weitere Informationen zu dem Report finden Sie unter:
www.economistinsights.com/financial-services/analysis/cost-inaction


econsense veröffentlicht Impact-Assessment-Guide

econsense_Impact_Assessment_2015.jpgDie Unternehmensinitiative econsense hat einen Leitfaden veröffentlicht, der Unternehmen dabei unterstützen soll, Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit und Produkte auf Umwelt und Gesellschaft systematisch zu erfassen. Der neue Guide „Assessing Environmental and Social Impacts“ gibt Unternehmen einen Überblick über Leitfäden, Methoden und Instrumente der Wirkungsmessung. Es werden verschiedene Motive zur Messung ökologischer und sozialer Auswirkungen sowie mögliche Anwendungsbereiche dargestellt. Anwender, die tiefer in die Materie einsteigen wollen, finden in den separaten Factsheets zum Guide detaillierte Informationen über die verschiedenen Instrumente der Wirkungsmessung.

Weitere Informationen und den Leitfaden zum kostenlosen Download finden Sie unter:
www.econsense.de/en/themen/impact-assessment


7. Veranstaltungen

oekom research auf der PRI in Person

oekom research nimmt vom 8. bis 10. September 2015 an der Jahreskonferenz der PRI-Initiative – der „PRI in Person“ – in London teil und präsentiert sich mit eigenem Informationsstand und Team. Die diesjährige Konferenz erwartet mehr als 800 Teilnehmer aus über 25 Ländern und bietet den Rahmen, um sich über Neuerungen, Best Practices und Grundsatzfragen des nachhaltigen Investments auszutauschen. Nachdem die Vorjahresveranstaltung mit dem „Montreal Carbon Pledge“ einen wegweisenden Aufruf zur Reduzierung von CO2-Emissionen mit Blick auf den Weltklimagipfel 2015 in Paris formuliert hatte, wird die diesjährige Veranstaltung in London als wichtige Diskussionsplattform dafür gelten, wie weit diese Ziele erreicht wurden.

oekom research wird am gesamten Konferenzprogramm teilnehmen und die Veranstaltung unter #PriinPerson auf Twitter begleiten.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.unpri.org/events/pri-in-person-2015


Zertifikatsstudiengang: Zertifizierter Experte für verantwortliches Investieren

Am 8. Oktober 2015 startet an der Frankfurt School of Finance and Management der Zertifikatsstudiengang „Zertifizierter Experte für verantwortliches Investieren“. An acht Seminartagen wird Kompetenz zu Grundlagen und Praxis des nachhaltigen Investierens vermittelt. Dieser Lehrgang ist eine Kooperation zwischen der Frankfurt School und der Investorenvereinigung CRIC. CRIC-Mitglieder erhalten einen Rabatt in Höhe von 10 Prozent.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.frankfurt-school.de/content/de/seminar/private/zertifizierung/investieren.html


Global Compact +15 EUROPE

Das Deutsche Global Compact Netzwerk richtet vom 13. bis 14. Oktober 2015 in Berlin die Konferenz der europäischen Global Compact Netzwerke aus. Dazu eingeladen sind die Unterzeichner des UN Global Compact aus allen europäischen Ländern, Investoren, Vertreter aus Politik und Wissenschaft, Multiplikatoren (Medien, Kammern, Initiativen, Organisationen) sowie international ausgerichtete mittelständische Unternehmen.

Zeitlich positioniert sich die Konferenz zwischen dem Sustainable Development Summit der Vereinten Nationen vom 25. bis 27. September 2015 in New York und dem Weltklimagipfel vom 7. bis 8. Dezember 2015 in Paris. Somit ist sie ein wichtiger Wegbereiter und Brückenschlag für die Ziele nachhaltiger Entwicklung in Europa.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.gc15europe.org


UNEP FI / VfU Roundtable 2015

Der diesjährige Roundtable des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten (VfU) und der Finanzinitiative der Vereinten Nationen (UNEP FI) findet am 29. und 30. Oktober 2015 in Eschborn statt. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der Materialitätsanalyse und ihrer Bedeutung für eine langfristige Unternehmensstrategie. Neben der Beleuchtung des strukturellen Vorgehens und methodischer Ansätze geht es um die Diskussion und Identifikation relevanter Handlungsfelder für den Finanzdienstleistersektor im Bereich Nachhaltigkeit, die wesentlich mit dem Kerngeschäft verknüpft und damit steuerungsrelevant sind.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://vfu.de/veranstaltungen/aktuelle/unep-fi-vfu-roundtable-2015-fokus-wesentlichkeit


top nachrichten

Außerplanmäßiges Rebalancing: Swiss Re rückt in den GCX auf, BWT Group scheidet aus

2015/08/28

Nachhaltige Publikumsfonds im deutschsprachigen Raum

2015/06/30

oekom research unterstützt die Emissionen der ersten Green Bonds von ABN AMRO und TenneT als unabhängiger Gutachter

2015/06/30

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